Fünf Fragen an Michel Hergesell

Michel Hergesell war im Rahmen seines dualen Studiums im August/September 2020 Teil unseres DIMP Hamburg Teams. Vier Wochen lang haben wir Ihn in unsere laufenden Prozesse eingebunden und ihm die Branche mit all ihren Facetten etwas nähergebracht. Wir freuen uns auf die dreimonatige Praxisphase und Zusammenarbeit Anfang 2021.

DIMP Hamburg: Herr Hergesell, wie beschreiben Sie Ihren Weg zu DIMP Hamburg?

Michel Hergesell: Ich absolviere aktuell ein Duales Studium an der Hochschule 21 in Buxtehude in Kooperation mit der WISAG. Ich hatte dort bereits verschiedene Abteilungen durchlaufen, bis mir DIMP Hamburg als Partner der WISAG als nächste Station vorgeschlagen wurde. Da DIMP Hamburg die theoretischen Schwerpunkte meines Studiums in die Praxis umsetzt, habe ich sofort ja gesagt.

DIMP Hamburg: Was sind denn die Schwerpunkte Ihres Studiums?

MH: Mein Studiengang heißt Wirtschaftsingenieurwesen Bau und Immobilien DUAL. Neben den betriebswirtschaftlichen Bereichen Unternehmensführung, Marketing und Management, Unternehmensstrukturen der Bau- und Immobilienwirtschaft stehen bei uns auch Fächer wie Baustofflehre, Tragwerkslehre oder auch Baukonstruktion auf dem Lehrplan. Darüber hinaus lernen wir in verschiedenen Modulen wie Projektentwicklung oder Immobilienportfoliomanagement den „Lebenszyklus“ einer Immobilie kennen. Bei DIMP Hamburg hatte ich die Chance all diese Themen in der Praxis kennenzulernen.

DIMP Hamburg: Was war Ihr erster Eindruck von DIMP Hamburg?

MH: DIMP hat mich mit offenen Armen empfangen. Das Flair ist dynamisch und die Hierarchien flach und genau das macht DIMP Hamburg aus. Außerdem hatte ich so die Chance in alle Bereiche mal reinzuschnuppern. Die Kollegen hier sind offen in der Kommunikation und sehr hilfsbereit. Ich wurde in allen Belangen unterstützt und hatte direkt die Möglichkeit eigene kleine Projekte anzugehen.

DIMP Hamburg: Konntest du bereits erlernte Studieninhalte in der Praxis bei DIMP Hamburg anwenden?

MH: Hier und da hatte ich die Möglichkeit dazu. Jedoch habe ich auch gemerkt, dass die Theorie sich in vielen Dingen von der Praxis unterscheidet. Die Theorie ist oftmals ein Idealzustand, den hat man in der Praxis nicht immer. Darauf zu reagieren war der größte Lerneffekt in diesen vier Wochen.

DIMP Hamburg: Wir befinden uns im zweiten Lockdown. Welche Herausforderungen siehst du für die Branche?

MH: Für mich stellen Herausforderungen auch Chancen dar. Ich denke, dass mittelfristig zum Beispiel viele Büroflächen leer stehen werden. Die Nutzung von Onlineshopping und Homeoffice wachsen hingegen. Man wird zum Umdenken gezwungen, aber genau da liegen die Chancen. Marktlücken entdecken, Lösungen finden, für leerstehende Flächen neue Nutzungskonzepte entwickeln. Dadurch können wieder Investitionsmöglichkeiten für private und institutionelle Anleger entstehen. Das wird kein kurzfristiger Prozess sein, es wird eine Weile dauern, bis man erste Ergebnisse sehen wird.

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